Jugendberufshilfe
Ziel der Jugendberufshilfe (mobile berufsbezogene Jugendsozialarbeit sowie schulbezogene Angebote der Jugendberfushilfe) ist es junge Menschen, die von Benachteiligungslagen betroffen sind bzw. potenziell benachteiligt sind, durch sozialpädagogische Angebote in der Überwindung dieser zu unterstützen, damit sie eine erfolgreiche Bildungsbiographie, das absolvieren einer Ausbildung oder den Übergang in die Selbständigkeit eigenverantwortlich gestalten können.
Unsere Arbeit richten wir daran aus, junge Menschen zur Eigenverantwortung sowie zur Erfüllung gesellschaftlichen Anforderungen bzw. Anforderung des Arbeitsmarktes zu befähigen. Zumeist überlagern komplexe Problemlagen das Gestalten einer erfolgreichen Bildungsbiographie sowie einen Übergang in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bzw. in die Selbständigkeit. In unserer Arbeit verknüpfen wir deshalb (außerschulische) Bildungsangebote mit psychosozialen und pädagogischen Methoden der Einzelfall- und Gruppenarbeit. Wir richten unser Handeln dabei an den individuellen Bedürfnissen junger Menschen aus.
Unsere Arbeit wirkt als präventive pädagogische Intervention indem Folgeproblematiken (bspw. Arbeitslosigkeit, Überschuldung etc.) begrenzt oder vermieden werden.
Rechtsgrundlage ist der §13 SGB VIII.
Projektzeitraum: 2021 - 2027
Förderer
Das Projekt "Jugend im Fokus - Neue Chancen auf dem Weg in die Eigenständigkeit im Landkreis Lindau (Bodensee)" wird im Rahmen des Programms "JUGEND STÄRKEN: Brücken in die Eigenständigkeit" durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Aufgaben und Aktivitäten
Im Rahmen von mobilen Beratungsangeboten sowie schulbezogenen Angeboten an der Antonio-Huber-Schule sowie den Mittelschulen Lindenberg und Lindau-Reutin werden folgende pädagogischen Elemente bereitgestellt:
aufsuchende Beratungsangebote
Case-Management
Unterstützung bei der Erprobung neuer Wohnformen
Hilfen beim Aufbau beruflicher Perspektiven, Chancen und arbeitsmarktrelevanten Qualifikationen (u.A. Motivationsförderung, Berufswahl, Vermittlung von Praktika, Bewerbertraining, Stärkung sozialer Kompetenzen)
geschlechts- und kultursensible Förderung von Kompetenzen
Kriseninterventionen
Begleitung bei Behördengängen
Folgende Ergebnisziele werden mit dem ESF Plus-Programm verfolgt:
Unterstützung junger Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung und auf ihrem Weg hin zu einer eigenständigen Lebensführung,
Schaffung von Strukturen und Angeboten auf kommunaler Ebene, die junge Menschen beim Übergang in die Selbständigkeit unterstützen,
Bereitstellung geeigneter Unterbringungsmöglichkeiten für junge wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen, in denen eine sozialpädagogische Begleitung der Betroffenen stattfindet.
Folgende Erkenntnisziele werden mit dem ESF Plus-Programm verfolgt:
Erkenntnisse zur Wirkung einer bedarfsgerechten, systematischen Koordinierung und Steuerung eines Übergangsmanagements für junge Menschen durch die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe in Zusammenarbeit mit relevanten Kooperationspartnerinnen/Kooperationspartnern,
Erkenntnisse zur Sicherstellung und Verbesserung der rechtkreisübergreifenden Zusammenarbeit der verschiedenen Akteurinnen/Akteure
Erkenntnisse zur Gestaltung von Wohnformen für junge Menschen und zur sozialpädagogisch begleiteten Unterbringung dieser in der jeweiligen Wohnform.
Download: Jugend im Fokus Flyer
Zielgruppe und Zugang
Die Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene an der Schwelle zur Selbständigkeit im Alter von 14 – 27 Jahren, die Unterstützung benötigen, weil sie zu einer eigenständigen Lebensführung noch nicht in der Lage sind und/oder weil sie von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind. Der Zugang ist niederschwellig und freiwillig. Erreichbar ist das Team der Jugendberufshilfe über unterschiedliche Kanäle. Telefon, E-Mail, Whats App, Facebook etc. Das Team ist zusätzlich im Schulsprengel aufgeteilt und an den Mittel- und der Förderschule präsent.
Kontaktdaten
Helmut Schock-HackspacherMitarbeiter im Projekt Kreisjugendring Lindau (B)
+49 (0)175 5214077 |
Lucas RiedlingerMitarbeiter im Projekt Kreisjugendring Lindau (B) +49 (0)1522 3654183
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