Jugend-Sozial-Arbeit
Jugend-Berufs-Hilfe
Die Jugend-Berufs-Hilfe hilft jungen Menschen, wenn sie Probleme haben, einen Schul-Abschluss, eine Ausbildung oder einen Job zu finden. Sie ist für Jugendliche da, die es nicht so leicht haben wie andere.
Das Ziel ist:
Jeder soll selbstständig leben können
Jeder soll einen passenden Beruf finden
Manche Jugendliche haben viele Probleme – zum Beispiel mit der Familie, der Schule oder mit Geld. Die Jugend-Berufs-Hilfe unterstützt, berät und begleitet diese Jugendlichen auf ihrem Weg.
Was machen wir?
Wir arbeiten an Schulen und außerhalb der Schule.
Unser Angebot umfasst:
Persönliche Gespräche und Beratung
Hilfe beim Schreiben von Bewerbungen
Praktikums-Plätze finden
Gespräche über Berufs-Wünsche
Hilfe in Krisen (z. B. wenn es Zuhause nicht gut läuft)
Unterstützung beim Umzug oder beim Start in eine eigene Wohnung
Hilfe bei Gesprächen mit Behörden (z. B. Job-Center)
Förderung von sozialen Fähigkeiten
spezielle Unterstützung für Mädchen oder junge Menschen mit Migrationsgeschichte
Für wen ist das Angebot?
Für junge Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren, die besondere Unterstützung brauchen, z. B. beim Übergang von der Schule in den Beruf.
Wo gibt es das Angebot?
Antonio-Huber-Schule
Mittel-Schule Lindenberg
Mittel-Schule Lindau-Reutin
sowie in anderen Orten im Landkreis
Wie kann man mitmachen?
Man kann sich freiwillig melden, über Telefon oder E-Mail. Das Team ist oft direkt an den Schulen vor Ort.
Grips-Werkstatt
Die Grips-Werkstatt hilft jungen Menschen, einen Schul-Abschluss zu schaffen. Sie sollen dadurch einen guten Start ins Berufsleben bekommen. Viele Jugendliche haben mehrere Probleme gleichzeitig – zum Beispiel in der Schule, zuhause oder mit sich selbst. Dadurch wird es schwer, die Schule zu beenden oder eine Ausbildung zu finden. Die Grips-Werkstatt unterstützt dabei, trotz dieser Schwierigkeiten den eigenen Weg zu gehen.
Was ist das Ziel?
Jugendliche sollen lernen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen
Sie sollen einen Schul-Abschluss schaffen oder verbessern
Sie sollen wissen, was sie können – und was sie wollen
Sie sollen eine Ausbildung oder Arbeit finden
Was passiert in der Grips-Werkstatt?
Die Grips-Werkstatt findet in Lindau und Lindenberg statt. Jugendliche kommen zwei Mal pro Woche in eine feste Gruppe.
Das Angebot besteht aus:
Hilfe beim Lernen
Gespräche und Beratung
Training für soziale Fähigkeiten
Hilfe bei Problemen (z. B. Familie, Stress, Geld)
Praktika in verschiedenen Berufen
Angebote für Hobbys und Interessen
Unterstützung beim Bewerbungen schreiben
Unterstützung bei der Motivation
Für wen ist das Angebot?
Für Jugendliche und junge Erwachsene
zwischen 14 und 27 Jahren
die Probleme in der Schule oder im Leben haben
die Hilfe beim Übergang in den Beruf brauchen.
Wie kann man teilnehmen?
Die Schule, das Jugendamt oder eine Beratungsstelle können Jugendliche zur Grips-Werkstatt anmelden. Auch können die Eltern oder Jugendlichen selbst Kontakt zu uns aufnehmen.
Fahrrad-Werkstatt
In der Fahrrad-Werkstatt lernen Jugendliche, wie man Fahrräder repariert. Gleichzeitig bekommen sie Hilfe im Alltag. Sie üben wichtige Fähigkeiten für das Leben und den Beruf. Die Fahrrad-Werkstatt hilft, eine Tages-Struktur zu bekommen.
Was macht man in der Fahrrad-Werkstatt?
lernen, wie man Reifen flickt und Bremsen einstellt
gebrauchte Fahrräder reparieren
Schaltung und Kette pflegen
genaues und sauberes Arbeiten üben
lernen, wie man mit Werkzeug umgeht
Es gibt auch Zeit für Gespräche. Wenn Dich etwas belastet oder du Sorgen hast, ist jemand für Dich da.
Was lernt man noch?
handwerkliche Fähigkeiten
Dinge zu reparieren statt wegzuwerfen
üben, mit anderen zu sprechen und zusammenzuarbeiten
Für wen ist das Angebot?
Die FahrradWerkstatt ist für Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 27 Jahren,
die arbeitslos sind oder keine Ausbildung haben
die Schwierigkeiten in der Schule oder im Alltag haben
die einen Migrationshintergrund haben oder geflüchtet sind
die Hilfe brauchen, um in die Arbeitswelt einzusteigen
Wie kann man mitmachen?
Über die Grips-Werkstatt. Auch das Jugendamt kann die Teilnahme vorschlagen. Jeder kann sich aber auch selbst bei uns melden.
Jugend-Sozial-Arbeit an Schulen (JaS)
Für Schüler der Mittel-Schule Weiler, Berufs-Schule Lindau, Maria-Ward-Real-Schule Lindau und Grundschulen Röthenbach und Laubenberg (Sozial-Pädagogische Beratung)
Was ist JaS?
JaS heißt Jugend-Sozial-Arbeit an Schulen. Sie hilft jungen Menschen, wenn es Probleme in der Schule, zu Hause oder im Alltag gibt. Ziel ist, dass junge Menschen stark und selbstständig werden. Auch beim Start in die Arbeitswelt (Ausbildung oder Beruf) gibt JaS Hilfe.
Was macht die JaS?
Sie hört zu.
Sie berät Schüler bei Problemen.
Sie hilft bei Stress mit Lehrern, Mitschülern oder in der Familie.
Sie unterstützt bei der Suche nach Ausbildungs-Plätzen
oder beim Schreiben von Bewerbungen.
Sie hilft, wenn es im Betrieb Schwierigkeiten gibt.
Sie hilft, wenn man den Ausbildungs-Betrieb wechseln möchte.
Sie bietet Gruppenangebote zu wichtigen Themen wie: Teamarbeit, Streit lösen, Mobbing, Gewalt, Sucht, Medien, Sexualität und Gesundheit.
Sie arbeitet mit anderen Stellen zusammen (z. B. Jugendamt, Beratungsstellen, Arbeitsagentur).
Sie hilft mit, wenn Kinder oder Jugendliche in Gefahr sind (Kinderschutz nach § 8a SGB VIII).
Sie spricht bei Bedarf mit Eltern und Lehrkräften.
Für wen ist die JaS da?
Für alle Schüler ab der 5. Klasse (an der Mittel-Schule)
Für alle Schüler an der Berufs-Schule
Besonders für Jugendliche mit schwierigen Lebenslagen oder vielen Problemen
Wie kann man mit der JaS sprechen?
Einfach selbst hingehen und ansprechen
Lehrkräfte können den Kontakt herstellen
Auch das Jugendamt, Beratungsstellen oder Betriebe können helfen, den Kontakt zur JaS zu finden
Wichtig: Die Hilfe ist freiwillig, vertraulich (niemand erfährt etwas ohne Erlaubnis) und kostenlos.
Schul-Sozial-Arbeit an der Berufs-Schule Lindau (Bodensee)
Was ist Schul-Sozial-Arbeit?
Die Schul-Sozial-Arbeit hilft Jugendlichen, die sich auf eine Ausbildung oder Arbeit vorbereiten.
Ziel ist:
Die Jugendlichen sollen lernen, gut im Beruf und im Leben klarzukommen.
Sie sollen Hilfe bekommen, wenn sie Probleme haben – in der Schule, Familie oder im Alltag.
Die Schul-Sozial-Arbeit gehört zum Schul-Alltag dazu. Sie arbeitet eng mit Lehrern zusammen. So können Jugendliche gut lernen und bekommen Hilfe, wenn sie Hilfe brauchen. Die Schul-Sozial-Arbeit ist Teil der Berufs-Vorbereitung an Berufs-Schulen.
Was macht die Schul-Sozial-Arbeit?
Einzel-Hilfe und Beratung
Gespräche mit Jugendlichen bei Problemen (z. B. Streit zu Hause, Schul-Stress, persönliche Sorgen)
Hilfe beim Planen der Zukunft (Beruf, Leben)
Unterstützung, um selbstständig zu werden und sich stark zu fühlen
Gruppen-Angebote
Gruppen-Arbeiten für ein gutes Miteinander
Work-Shops zu wichtigen Themen wie: Gewalt, Sucht, Gleich-Berechtigung, Vielfalt und Toleranz
Berufs-Orientierung (für Abschluss-Klassen)
Was kann ich gut? (Potenzial-Analyse)
Werkstatt-Tage: Berufe praktisch ausprobieren
Praktika: In Firmen mitarbeiten und Erfahrungen sammeln
Besuch von Berufs-Messen
Hilfe beim Übergang nach der Schule (z. B. bei der Ausbildungs-Platz-Suche)
Zusammen-Arbeit mit anderen Stellen
Kontakt zu Ämtern wie dem Jugend-Amt oder Job-Center
Vermittlung an andere Hilfs-Stellen (z. B. bei Sucht oder seelischen Problemen)
Zusammen-Arbeit mit Firmen (für Praktika oder Ausbildung)
Kontakt zu Vereinen oder Jugend-Zentren (für Freizeit-Angebote)
Enge Zusammen-Arbeit mit Lehrer und Schul-Leitung
Für wen ist das Angebot?
Für alle Schüler in den Berufs-Vorbereitungs-Klassen und Deutsch-Klassen
Die Hilfe ist freiwillig, kostenlos und vertraulich
Du brauchst keine Anmeldung – du kannst einfach vorbeikommen oder jemanden ansprechen.